Donnerstag, 28. Februar 2013


Ein Bauer braucht einen neuen Zuchthahn. Er sucht sich aus dem Katalog einen ausgezeichneten Champion aus und bestellt ihn.

Als der Hahn dann auf der Farm angekommen und aus seiner Box raus ist, flitzt er geradewegs zu den Hennen ins Gehege und poppt eine nach der anderen! Der Bauer kann es gar nicht fassen.

Kaum ist der Hahn mit der letzten Henne fertig, zischt er ab in den Schweinestall und nimmt sich die Säue vor. Der Bauer ist noch sprachloser.

Nach getaner Arbeit bei den Schweinen zieht es den Hahn in den Kuhstall. Nach einiger Zeit torkelt der Hahn aus dem Stall und fällt mitten auf dem Hof um.

Der Bauer denkt sich: "Der ist hinüber" und geht hin, um sich zu vergewissern. Mittlerweile kreisen schon erwartungsvoll die Geier über der Szenerie.

Als sich der Bauer über den Hahn beugt und ihn anstößt, schlägt dieser ein Auge auf und flüstert: "Alter, wenn Du mir die Nummer mit den Geiern vermasselst, knüpf ich mir Deine Frau vor..."

Sonntag, 24. Februar 2013


Ein amerikanischer Soldat, der in Afghanistan stationiert ist, erhielt neulich einen Brief von seiner Freundin aus der Heimat. Darin stand folgendes:
"Lieber John, ich kann unsere Beziehung so leider nicht weiterführen. Die Entfernung, die zwischen uns liegt, ist zu gross. Ich muss auch zugeben, dass ich Dich viermal betrogen habe seit Du weg bist, und das Ganze ist für keinen von uns in Ordnung.Sorry. Bitte schick mir mein Foto zurück welches ich Dir gegeben habe.
Gruss Wendy".
Der Soldat - sichtlich verletzt - ging sogleich zu seinen Kameraden und sammelte sämtliche Bilder die sie entbehren konnten ein. Von ihren Freundinnen, Schwestern, Cousinen, Ex-Freundinnen, Tanten... Zusammen mit dem Bild von Wendy steckte er all die Fotos von den hübschen Frauen in einen Umschlag. Es waren insgesamt 57 Fotos. Dazu schrieb er:
"Liebe Wendy, es tut mir leid, aber ich weiss leider nicht mehr wer Du bist. Bitte suche Dein Bild heraus und schick mir den Rest zurück."

Samstag, 23. Februar 2013


Ein 15jähriger Junge fragt seinen Papa, ob er am Abend auf einer
Party Alkohol trinken darf. Sein Vater erlaubt es ihm, sagt aber er
soll nicht zu weit gehen.
Am nächsten Tag, als der Junge wach wird, hat er überall blaue
Flecken und wundert sich, da er sich an nichts mehr erinnernkann.
Er fragt seinen Papa: "Hast Du mich heute Nacht etwa noch verprügelt?"
Der Papa:" Sohn! Wenn Du morgens um halb vier Sturm klingelst,
dann ist das ok.
Wenn Du dann ins Badezimmer rennst und in die Badewanne kotzt,
ist das auch ok.
Wenn Du mich als Zuhälter beschimpfst, ist das auch noch ok.
Wenn Du zu Deiner Mutter Schlampe sagst, na ja, dann lass ich das noch durchgehen.
ABER wenn Du dann noch ins Wohnzimmer gehst, auf den Teppich
scheißt, Salzstangen reinsteckst und zu mir sagst 'ALTER, DER
IGEL WOHNT JETZT HIER' das geht zu weit!!

Freitag, 22. Februar 2013


Ich sitze heute Morgen in meinem Auto, die Ampel auf Rot, als jemand an mein Fenster klopft.
Ein kleiner Mann mit einer rot-weiß-roten Österreichkappe.
Ich öffne das Fenster. Er berichtet völlig aufgelöst:
"Haben Sie es schon gehört?
Die österreichische Fußballnationalmannschaft wurde soeben entführt. Man verlangt 10.000.000 EUR Lösegeld. Sollte der Betrag vor 20:00 Uhr nicht bezahlt sein, werden alle Spieler mit Benzin übergossen und verbrannt, deswegen sammle ich hier."
Während ich die Geldtasche ziehe, frage ich, wie viel man denn so im allgemeinen gibt.

So etwa 5 Liter...

Donnerstag, 21. Februar 2013


Neulich beim Mc Drive :

"Hiere Bechellung hippe."

Knarzt es mir aus dem Lautsprecher entgegen.
Klingt für mich nach Schellackplatte... Aus Erfahrung aber weiß ich, dass sich die Stimme (männlich... weiblich... Wohl eher männlich) am anderen Ende dieses Dosentelefons soeben nach meiner Bestellung erkundigt hat.

Jetzt einfach zu bestellen wäre mir zu langweilig, also frag ich:

"Haben sie etwas vom Huhn?"

Aus dem Lautsprecher ertönt ein schwer verständliches Wort, das aber eindeutig mit: "...icken" endet. Ich antworte:

"Später vielleicht, zunächst möchte ich was essen."
Etwas lauter tönt es zurück:
"SCHICKEN?" Ich kann es mir nicht verkneifen:

"Nein ich würde es gleich selbst abholen."

Eine kurze Pause entsteht, ich stelle mir belustigt die genervte Visage des McDoof-Knechts vor. Als die Sprechpause zu lang werden droht, sage ich: "Ach sie meinen CHICKEN? Nö, lieber
doch nicht. Haben sie vielleicht Presskuh mit Tomatentunke im Röstbrötchen?"

"Hamburger?" fragt mein unsichtbares Gegenüber zurück.
Wahrheitsgemäß antworte ich:

"Nein ich bin von hier. Aber hat das denn Einfluss auf meine Bestellung?"

"Wol-len sie ei-nen Ham-bur-ger?"

"Jetzt beruhigen sie sich mal, ja ich nehme einen."

"Schieß?"
"Stimmt, hatte ich nach meiner letzten Mahlzeit hier, mittlerweile ist meine Darmflora aber wieder wohlauf, ich denke ich kann es erneut riskieren."

Der Stimminhaber beginnt mir ein wenig leid zu tun. Er kann ja nichts für seinen Job, aber ich ja schließlich auch nicht.

"Ob sie KÄ-SE auf den Hamburger möchten?"

"Ah ja gern, ich nehme einen mittelalten Pyrenäen Bergkäse, nicht zu dick geschnitten, von einer Seite leicht angeschmolzen."

Ob die nächste Ansage aus dem Lautsprecher:
"Sicher doch." oder "Arschloch" lautet, kann ich nicht genau heraushören...
Deutlicher erklingt nun:

"Was dazu?"

"Doch ja, ich hätte gern diese gesalzenen frittierten Kartoffelstäbchen."

"Also Pommes?"

"Von mir aus auch die..."

"Klein, Mittel, Groß?"

"Gemischt, und zwar jeweils zu einem drittel große, mittlere und kleine."

"WOLLEN SIE MICH EIGENTLICH VERARSCHEN???"
Diese wiederum sehr laut formulierte Frage verstehe ich klar und deutlich, sie verlangt eine ehrliche Antwort:

"Falls das die Bedingung ist, hier etwas zu Essen zu bekommen, JA, also?
Machen wir weiter?"

Die Stimme schnauft kurz und fragt:
"Gut, gut. Pommes, etwas zu den Pommes?"
"Ein schönes Entrecôte, blutig und ein Glas 1996er Spätburgunder bitte."

"ICH KOMM DIR GLEICH RAUS UND GEB DIR
BLUTIG!!!"
"Machen sie das, aber verschütten sie dabei bitte nicht den Wein."

"Schluß jetzt, Schalter 2. 4Euro 15."
Schon vorbei, gerade als es anfing lustig zu werden. Aber ich habe noch ein Ass im Ärmel. Ich zahle mit einem 500 Euro Schein.

"Tut mir leid, aber ich hab`s nicht größer."

Freundlich werde ich ausgekontert:
"Kein Problem." Mit kaltem Blick lässt ein bemützter Herr mein Wechselgeld auf den Stahltresen klappern. Nicht mit mir
Freundchen, ich will den Triumph.

Also, Zeit fürs Finale.

"Kann ich bitte ne Quittung bekommen?" frage ich überfreundlich.
"Ist ein Geschäftsessen!"

Mittwoch, 20. Februar 2013


Ein junger Mann wollte seiner Angebeteten ein Geschenk machen. Die beiden hatten sich schon längere Zeit nicht mehr gesehen, und nach sorgfältiger Erwägung entschied er sich für den Kauf eines Paares Handschuhen: Romantisch, aber nicht zu persönlich.
Begleitet von der jungen Schwester seiner Herzensdame, ging er ins Warenhaus und kaufte ein Paar weiße Handschuhe. Die Schwester der Angebeteten kauf
te sich ein Paar Slips. Während des Einpackens vertauschte die Kassiererin beide Pakete. So erhielt die Schwester die Handschuhe, und der Mann die Damenslips. Ohne den Inhalt des Päckchens zu kontrollieren, schickte er dieselben an seine Holde und fügte folgendes kleine Schreiben hinzu:
"Ich habe diese ausgewählt, weil mir aufgefallen ist, dass Du normalerweise keine trägst. Wenn's nach mir ginge, hätte ich lange mit Knöpfen genommen, aber Deine Schwester trägt auch kurze und diese sind leichter auszuziehen. Die Farbe scheint vielleicht etwas heikel, aber die Verkäuferin zeigte mir ihre, die sie bereits drei Wochen anhatte, und sie waren kaum beschmutzt. Sie hat auch Deine probehalber angezogen und es sah einfach chic aus. Ich wünschte, ich könnte sie Dir zum ersten Mal anziehen, denn bis ich dich am Freitag zum nächsten Mal sehe, sind bestimmt schon viele damit in Kontakt gekommen. Wenn Du sie ausziehst, vergiss nicht, hinein zu blasen, bevor Du sie weglegst, denn naturgemäß werden sie vom Tragen innen etwas feucht. Denk daran, wie oft ich sie im nächsten Jahr küssen werde! Ich hoffe, Du wirst sie am Freitag für mich anziehen.

In Liebe,
Dein Schatz.
PS: Nach neuester Mode trägt man sie übrigens umgeschlagen, so dass der Pelz ein wenig rausschaut."

Dienstag, 19. Februar 2013


Liebe Mutter, lieber Vater

Mir geht's gut. Ich hoffe euch, Annemarie, Klaus, Karl, Willi, Sigrid, Peter und Hans auch. Sagt Karl und Willi dass beim Bund zu sein jede Landarbeit um Längen schlägt. Sie sollen sich schnell verpflichten, bevor alle Plätze voll sind.

Zuerst war ich sehr unruhig weil man bis fast um 6 Uhr im Bett bleiben muss, aber nun gefällt mir das mit dem lange ausschlafen. Sagt Karl und Willi, man muss nur sein Bett richten und ein paar Sachen vor dem Frühstück polieren. Keine Tiere füttern, kein Feuer machen, keinen Stall sauber machen oder Holz hacken... praktisch gar nichts. Die Männer müssen sich rasieren, aber das ist nicht so schlimm, es gibt nämlich warmes Wasser.

Das Frühstück ist ein bisschen komisch, mit jeder Menge Saft, Getreide, Eier, aber dafür fehlt völlig Kartoffeln, Schinken, Steaks und das andere normale Zeug, aber sagt Karl und Willi man kann immer neben irgendwelchen Städtern sitzen, die nur Kaffee trinken und das Essen von denen mit deinem hält dann bis zum Mittag, wenn es wieder was zu essen gibt. Es wundert mich nicht, das die Jungs aus der Stadt nicht weit laufen können.

Wir gehen viel auf "Überlandmärsche" von denen der Hauptfeld sagt, dass langes Laufen gut ist für die Abhärtung. Na ja, wenn er das glaubt, als Rekrut kann ich da nichts gegen sagen. Ein "Überlandmarsch" ist ungefähr so weit wie bei uns zum Postamt, aber wenn wir da sind, haben die Städter wunde Füße und wir fahren alle in LKWs zurück.

Die Landschaft ist schön, aber ganz flach. Der Feldwebel ist wie unser Lehrer. Er nörgelt immer. Der Hauptmann ist wie der Bürgermeister. Majore und Oberste fahren viel in Autos und gucken komisch, aber sie lassen einen völlig in Ruhe.

Das wird Karl und Willi umbringen vor Lachen: Ich kriege Auszeichnungen für`s Schießen! Ich weiß nicht warum. Das Schwarze ist viel größer als ein Rattenkopf und bewegt sich nichtmal und es schießt auch nicht zurück, wie die Laubrunner Brüder mit dem Luftgewehr. Alles was du machen musst ist, dich bequem hinlegen und es treffen. Man muss nichtmal seine eigenen Patronen machen. Sie haben sie schon fertig in Kisten.

Dann gibt's noch "Nahkampfausbildung". Du kannst mit den Städtern ringen. Aber ich muss sehr vorsichtig sein, die gehen leicht kaputt. Ist viel leichter als den Stier zu bändigen. Ich bin am besten darin, außer gegen den Voller Sepp, der hat genau am gleichen Tag angefangen wie ich, aber ich hab nur einmal gegen ihn gewonnen.
Das wird daran liegen das ich nur 1,70 mit meinen 65 Kilos bin und er mit seinen 2 Metern und 120 Kilos ist halt schwieriger.

Vergesst nicht Karl und Willi schnell Bescheid zu sagen bevor andere mitkriegen wie das hier läuft und uns die Bude einrennen.

Alles Liebe,
Eure Tochter Maria